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WLAN Sicherheit: Tipps für mehr Sicherheit

WLAN-Netzwerke sicher konfigurieren

Ist das heimische WLAN-Netzwerk endlich eingerichtet, kann das Surfen auch schon beginnen. Doch Vorsicht: Drahtlose Netzwerke sind häufig Ziel von Hackern, welche über das eigene Netzwerk Straftaten ausüben wollen. In diesem Fall wird der Inhaber des Netzwerkes haftbar gemacht. Daher gilt: Heimische Drahtlosnetzwerke immer sicher konfigurieren.

WEP, WPA und WPA2 – was ist sicherer?

Die meisten Verschlüsselungen für WLAN-Netze bieten WEP, WPA und WPA2 an. Während erstere mittlerweile kaum noch genutzt werden, da sich diese Sicherheitseinstellungen von den meisten Hackern problemlos umgehen lassen, ist der WPA2-Schlüssel die Funktion, mit der jeder WLAN-Betreiber sein Netz sichern sollte.

Router und Computer für Verschlüsselungen überprüfen

Damit die WPA2-Codierung verwendet werden kann, muss sowohl der eigene Router als auch das eigene Betriebssystem des Computers darauf programmiert werden. Bereits wenige Einstellungen genügen, um dies zu bewerkstelligen, da alle modernen Router und Betriebssysteme diese Funktion unterstützen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist es ratsam, sich entsprechende Hardware zuzulegen.

Passwort und Namen für WLAN-Netze sicher wählen

Doch die WPA2-Codierung ist längst nicht ausreichend, um sein eigenes WLAN vor Fremdzugriff zu schützen. Zusätzlich eignen sich persönliche Passwörter sowie eine eigenständige SSID, also der Netzwerkname, um unerwünschte Zugriffe zu vermeiden.

Wer gänzlich sicher gehen möchte, der setzt die IP- und Mac-Adresse von Router und Gegenstelle fest. Somit ist der Zugriff selbst bei bekanntem Passwort nicht mehr möglich.

Heimischen Router sicher einrichten

Auch wenn es möglich ist, die Einstellungen am Router drahtlos vorzunehmen, ist es empfehlenswert, zumindest bei den Sicherheitseinstellungen auf eine Kabelverbindung zu vertrauen. Denn unter Umständen können falsche Einstellungen dazu führen, dass nicht nur andere, sondern auch gewünschte Personen nicht mehr auf das WLAN-Netz zugreifen können.

Trotz dieser Maßnahmen gibt es jedoch keine Garantie, dass Fremdzugriffe vermieden werden können. Nichtsdestotrotz vermeiden die Sicherheitsvorkehrungen unnötiges Risiko. Seit 2010 ist es sogar gesetzlich reglementiert, dass WLAN-Netzte verschlüsselt werden müssen.

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